Übersicht aller Einträge mit

  • Achat

    Als Achat bezeichnet man eine besondere Form von Quarzmineral. Jeder echte Achat ist durch seine bildschöne, streifige Zeichnung erkennbar. Wo magnetische Gesteine Hohlräume bilden, bilden sich in diesen Aussparungen die Achate, neben dem Vorkommen in Sedimentgesteinen. Bekannte Fundorte des Achatsteines liegen in Deutschland, zum Beispiel in Sachsen oder an der Nahe. Weitere Vorkommen gibt es aber weltweit, etwa in Brasilien, in Italien, in Kroatien und in der Mongolei. Der Achat hat eine sehr typische Struktur, die aus unregelmäßigen und deutlich sichtbaren Schichten besteht. Es gibt grobe und feine Schichten, die sich vollkommen willkürlich aneinander fügen. Der Eindruck einer einheitlichen Fläche (nach dem Schliff) entsteht, wenn viele feine Schichten auf nur einen Millimeter Achat verteilt sind. Eine immer mehr „gestreift“ wirkende Optik wird erzeugt, je deutlicher und breiter sich einzelne Schichten abgesetzt haben.

  • Ajourfassung

    Bei der Ajourfassung handelt es sich um eine bestimmte Schmuckfassung, die speziell für Edelsteine verwendet wird. Der Name Ajourfassung stammt vom französischen Wort „ajour“ ab, ins Deutsche übersetzt bedeutet es so viel wie „durchbrochen“. Dementsprechend handelt es sich hier also um eine offene oder aber auch durchbrochene Fassung für farblose oder durchsichtige Edelsteine. Durch die Öffnung wird den Edelsteinen je nach Hintergrund ein besonderes Aussehen verliehen. Häufig wird die Ajourfassung auch als Hochfassung oder als Randeinfassung bezeichnet. Ein Solitärstein, der an einer Halskette oder auch an einem Ring getragen wird, kommt in eine Ajourfassung, die alleine schon durch ihre Gestalt ein glamouröses Bild abgibt. Sehr kunstvolle, filigrane Modelle dieser Schmuckfassung sind bekannt. Meist werden durchsichtige oder farblose Steine in einer solchen Fassung präsentiert – am liebsten natürlich Diamanten.

  • Allergie

    Lebensmittel, Pollen, Medikamente, Hausstaub: Die Liste der sogenannten allergenen Stoffe lässt sich beinahe beliebig lange fortführen. Allergene Stoffe sind alle Materialien, Gase, Naturprodukte und sonstigen Dinge, die als Auslöser der Allergie festgestellt werden. Das Immunsystem des Körpers zeigt verschiedene Reaktionen auf Allergene. Hautreaktionen von leichter Rötung bis hin zu eitrigen Pusteln, Atemwegsbeschwerden, Magen-Darm-Auffälligkeiten - bis hin zu einem allergischen Schock können die Folgen solcher Abwehrreaktionen sein. Es gibt zeitlich abhängige Allergien, wie die Pollenallergie, auch Heuschnupfen. Aber auch dauerhaft auftretende Allergien sind bekannt – etwa die Nickelallergie, die in der Schmuckherstellung zu großen Problemen führt, da in vielen Legierungen für Schmuckmetalle Nickel enthalten ist und dieser Schmuck dann nicht für den Allergiker in Frage kommt.

  • Amethyst

    Durchsichtig, mindestens aber durchscheinend zeigt sich der Edelstein mit dem Namen Amethyst in hellrosa bis dunkelvioletten Farben – und allen Schattierungen, die dazwischen liegen. Wird ein Cabochon, eine runde, einseitig gewölbte Steinform, mit einem Muster oder einem Bild versehen, so zeigt sich, dass die Farbverteilung in diesem besonderen Quarz Kristall sehr unregelmäßig ist. Die Farben stammen aber alle aus einer Gruppe, sodass sie sich recht schön ergänzen. Man findet Vorkommen vom Amethyst in Europa, hier auch in Deutschland (Idar-Oberstein) und Österreich (Maissau bei Wien). Weiterhin existieren Abbaugebiete in Russland, Brasilien, Uruguay und anderen Ländern. Besonders beliebt ist der Amethyst in klaren Schliff-Formen, etwa im Brillantschliff.

  • Anhänger

    Als Anhänger werden beim Thema Schmuck einige unterschiedliche Gegenstände bezeichnet, die man an einer Kette oder an einem Armband befestigen kann. Diese Anhänger sind in den verschiedensten Farben, Formen und Arten zu finden und bilden somit ein breites Spektrum und eine große Vielfalt. Sie können als Modeschmuck gekauft werden, natürlich aber auch aus allen Edelmetallen (Silber, Gold, Weißgold, Platin). Häufig sind aber auch Zirkoniasteine, Edelsteine oder Perlen als Anhänger oder deren Dekor, zusammen mit verschiedenen Fassungen, zu finden. An einem Armband können sich viele verschiedenen kleine Anhänger befinden- man bezeichnet diese Armbänder als Bettelarmband. Anhänger sind gleichermaßen beliebte Verzierungen an langen und kurzen Ketten.

  • Ankerkette

    Ankerketten als Fachbegriff in der Schmuckbranche haben den gleichen, gliedrigen Aufbau einer Ankerkette aus dem Schiffsbau, sind aber natürlich viel feingliedriger und aus einem anderen Material gefertigt. Ankerketten zählen mit zu den häufigsten Kettenarten bei Damen, Herren und Kindern. Entsprechend gibt es sie in jeder Länge und Breite, sie können aber auch als Armband getragen werden. Bestehend aus dünnen Drähten, zum Beispiel aus Edelstahl, Silber oder Gold, werden kleine Glieder in ovaler Form hergestellt und miteinander verbunden. Es gibt verschiedene Ausführungen der Ankerkette.

  • Anstecknadel

    Unter einer Anstecknadel versteht man eine längliche Schmucknadel zum Anstecken. Heute nennt man die Anstecknadel „Brosche“. In der früheren Zeit bezeichnete man sie auch als Schmucknadel oder Vorstecknadel. Sie dient in der Hauptsache der Verschönerung eines Kleidungsstückes, findet aber auch an Halstüchern ihre Verwendung zur Befestigung. Die Anstecknadel wird mit einer Sicherheits- oder Bogennadel an der Kleidung befestigt. Es gibt aber auch andere Varianten; so können Anstecknadeln auf der Rückseite auch einen dem Ohrstecker ähnlichen Verschluss besitzen. Anstecknadeln können aus Edelmetallen gefertigt sein und sind auch oft noch mit Steinen verziert.

  • Aquamarin

    Der Aquamarin zählt zu den sehr begehrten Schmucksteinen, zur Gruppe der Berylle gehörend. Er besticht durch seine tief meerblaue bis meergrüne Farbe. Diese Farbe muss mit Vorsicht behandelt werden, da sie unter Hitzeeinfluss oder Lichtbestrahlung verändert beziehungsweise verloren gehen kann. Auch das Ultraschall Schmuckreinigungsgerät ist für den Aquamarin Stein nicht geeignet. Die satte, blaue Farbe ist für Schmucksteine sehr beliebt, die Schmuckstücke sollten aber den besonderen Anlässen vorbehalten bleiben. Auch die Inhalte von Reinigungsmitteln können den Steinen Schaden zufügen, ebenso, wie Solariumlicht, Schwarzlicht (in Diskotheken) oder pralles Sonnenlicht. Hier empfehlen sich die Imitate des Aquamarin Edelsteins, zum Beispiel aus Zirkonia oder Glas. Es gibt auch Imitationen aus synthetisch produziertem Quarz oder Spinell. Der Name Aquamarin bedeutet übersetzt so viel wie „Meerwasser“.

  • Armbänder

    Armbänder sind Ketten, die um das Handgelenk getragen werden und dienen der Verschönerung. Es gibt eine große Vielzahl und Vielfalt verschiedenster Armbänder. Der wesentliche Unterschied zum Armreif liegt in der Flexibilität des Schmuckstücks; Armreifen sind starr. Aus Edelmetall gefertigte Armbänder haben je nach Beschaffenheit bestimmte Namen. So unterscheidet man Armbänder schon alleine nach der Kettenform, etwa der Ankerkette, der Panzerkette usw. Armbänder, die sich nicht nach Kettenform klassifizieren lassen, aber aus Metall bestehen, zeigen unterschiedlich große und geformte Glieder, die zusammengefügt eine flexible Armkette ergeben. Ein Armband kann auch aus einer dünnen Schnur oder einem Draht bestehen. Auf diese unsichtbare Basis werden Schmuckelemente, etwa Perlen, Edelsteine oder Metallmotive aufgezogen. Günstigere Varianten sind Armbänder aus Leder, Edelstahl oder Kunststoff, natürlich auch Kautschuk.

  • Armreifen

    Als Armreifen werden geschlossene oder unten offene Ringe beziehungsweise Reifen bezeichnet, die am Handgelenk getragen werden und es weitestgehend umschließen. Der Armreif besteht aus harten, starren Materialien, wie zum Beispiel jeglichen Metallen und Edelmetallen. Die Bandbreite der verwendeten Materialien wird vergrößert durch Modelle aus Holz, Glas und Kunststoffe. Früher trugen die männlichen Krieger silberne Armreife zum Zeichen ihrer Machtposition. Das Wort Armreif wird hergeleitet von Armilla (= Armspange). Sie gehörte zum Krönungsornat der deutschen Kaiser. Eine andere Form des Armreifes ist die Armspange.

  • Aventurin

    Aventurin ist ein Kristall Schmuckstein, entweder als Ausprägung von Feldspat oder Quarz in der Natur zu finden. Seine Geschichte reicht in das 17. Jahrhundert zurück. Weist ein Aventurin Stein kleine Einschlüsse, etwa aus Glimmer oder Blutstein auf, so können diese ein bezauberndes Glitzern verursachen, das dem Stein zusätzliche Schönheit verleiht. Farbvariationen entstehen beispielsweise durch Einschlüsse aus Chromglimmer (grüne und hauptsächliche Form des Aventurins) oder Eisen (braune oder rote Farbe). Die größten Vorkommen, aus denen die Schmucksteine gewonnen werden, befinden sich in Russland, Indien und Brasilien; allerdings existieren auch Abbaumöglichkeiten, in Japan und den USA. Als dekorativer Stein wird der Aventurin in Fassungen bei Ringen, Ohrringen, Kettenanhängern und Armreifen benutzt.

  • Aceton

    Aceton kennen vor allem Damen aus dem Nagellackentferner, unverzichtbar bei regelmäßiger Maniküre und Pediküre. Bei diesem Stoff handelt es sich um ein Lösungsmittel beziehungsweise ein Hilfsmittel zur Extraktion diverser Stoffe, das in vielen technischen Bereichen Verwendung findet. Im Rahmen der Schmuckherstellung wird Aceton unter gewissen Voraussetzungen zum Entfetten benutzt. Da das Mittel extrem brennbar ist, zudem stark übelriechende, stechende Dämpfe von sich gibt und nicht besonders gesund ist, wird aber, wo immer etwas anderes verwendet werden kann, auf das Aceton verzichtet. Mit gewissen anderen Stoffen, darunter Sauerstoff und Wasserstoffperoxid, verbindet sich Aceton zu explosiven Gemischen.

  • Achter

    Der Begriff „Achter“ hat in der Rubrik Schmuck eine besondere Bedeutung. Er ist auch als die „Sicherheitsacht“ oder „Achterverschluss“ bekannt. Es handelt sich hiermit also um eine spezielle Verschlusstechnik. Der Achter dient zur Sicherung einer Feder und weist die Form eines dünnen, beweglichen Drahtes auf. Dieser federnde Draht schmiegt sich in Achterform um ein kleines Kügelchen, sie sogenannte Achterkugel. Beim Achterverschluss handelt es sich um eine sehr einfache Verschlusstechnik, die eigentlich nicht allein angewendet wird; dazu bietet diese Verschlussart zu wenig Sicherheit. In der Regel verwendet man eine andere Verschlusstechnik als Hauptschließe. Der Achterverschluss wird dann entweder rechts oder links von der Hauptschließe angebracht, sodass er an dieser Stelle als zusätzliche Sicherheit für die Hauptschließe fungiert. Er verhindert somit ein unbeabsichtigtes Öffnen der Hauptschließe. In erster Linie findet man den Achterverschluss bei Armschmuck mit Federmechanik.

  • Achtkantschliff

    Mit dem Fachwort Achtkantschliff werden sowohl Diamanten, wie auch farbige Schmucksteine, die auf eine bestimmte Art und Weise geschliffen wurden, näher beschrieben. Beim Diamanten hat diese Schliffart Ähnlichkeit mit dem Brillantschliff, allerdings in vereinfachter Form. Statt der 57 beziehungsweise 58 Facetten zeigt der Achtkantschliff nur 17 flächige Schleifstellen. Die Tafel ist eine flache Scheibe, von ihr ausgehend wird zur runden Kante hin achtmal geschliffen. Zur Spitze des geschliffenen Steines hin verlaufen wiederum acht Flächen. Von dieser Zahl „8“ ist auch der Name abgeleitet. Der Achtkantschliff wird in erster Linie bei eher kleineren Diamanten angewendet, die in der Hauptsache als Besetzsteine verwendet werden. Bei den farbigen Steinen, besonders beim Smaragd, ist diese Schliffform in allen Größen beliebt.

  • Agraffe

    Manche Formen der Agraffe können bis in die Bronzezeit zurückverfolgt werden. Es handelt sich bei diesem Schmuckstück um eine Spange, die beispielsweise als Kleiderspange verwendet wurde. Mäntel oder andere Kleidungsstücke wurden mit einer solchen verzierten Schmuckspange zusammengehalten. Je reicher ein Mensch war, umso aufwendiger und glamouröser waren auch die Agraffen geschmückt. Der Begriff stammt aus dem Französischen bedeutet so viel wie Hakenspange. Die Nadel der Agraffe wird durch die Kleidung geführt; auf der Unterseite befinden sich der Dorn und der Haken, in den dieser Dorn eingehakt wird. Damit ist für sichere Befestigung gesorgt. Eine Agraffe kann aus beliebigen, stabilen, d.h. wenig biegsamen Metallen und Legierungen hergestellt sein.

  • Ajourarbeit

    Sollen Edelsteine oder Schmucksteine bei tollem Schmuck besonders wirkungsvoll in Szene gesetzt werden, so benutzt man für die Fassung eine sogenannte Ajourarbeit, um den Stein, zum Beispiel einen Diamanten, zwar sicher zu halten, ihm aber auch möglichst maximalen Lichteinfluss zukommen zu lassen. Von geschlosseneren Fassungen wäre zu viel vom Stein verdeckt; die Reflexionen des Lichtes würden nicht so schön aussehen. Eine Ajourarbeit ist im Deutschen die Durchbrucharbeit – abgeleitet vom französischen Begriff „à jour“ für „durchbrochen“. In der Schmuckproduktion verfolgt die Ajourarbeit stets die möglichst freiliegende Befestigung eines klaren oder durchscheinenden Steines – das deutlichste Beispiel ist die sogenannte Krappenfassung. Die Krappen – man könnte sie auch Krallen nennen – halten den Stein sicher fest, aber mit so dünnen Fassungskomponenten, dass der Lichteinfall optimiert ist.

  • Akanthus

    Beheimatet ist der Begriff Akanthus wohl eher in der Kunstgeschichte, die ja die Schmuckherstellung nicht unwesentlich beeinflusst hat. Es handelt sich hierbei um ein blättriges Motiv, nach historischen Funden wohl von der Bärenklau Pflanze, einer Distelsorte stammend. Die bekannteste Verwendung kennt man von Säulen. Das Kapitell einer Säule wurde oft mit diesen kunstvoll ausgearbeiteten Blattmotiven verziert, so als ob die Blätter die Säule stützen würden. Die Geschichte reicht in die letzten Jahrhunderte vor Christi Geburt zurück. Sind Schmuckstücke mit in sich gewundenen oder geschwungenen Blattmotiven verziert, spricht man aber auch hier von einem sogenannten Akanthus Motiv. Das Flächenornament kann in Metalle eingearbeitet sein, aber auch in einen Schmuckstein eingraviert werden.

  • Akoya

    Eine „Akoya“ Perle ist eine Zuchtperle. Diese wird in der Auster mit dem Namen „Pinctada fucata martensii“ herangezüchtet – diese Auster kennt man aber auch aufgrund eben dieser Perlenproduktion unter dem Namen Akoya Auster. In der Hauptsache werden diese Perlenaustern in China und Japan für die Perlenzucht benutzt; hier hat man es in den letzten Jahren allerdings vermehrt mit Krankheiten der Austern und steigender Verschmutzung des Meerwassers zu tun, was einen Rückgang der Produktionsmenge nach sich zieht. Die Salzwasser Zuchtperlen haben einen künstlichen Kern, der in einem vorsichtigen Verfahren in die lebende Muschel eingesetzt wird. Die kleine Akoya Auster schafft es unter Idealbedingungen, Perlen bis zu einer Größe von 12 mm hervorzubringen. In dieser Größe haben auch Zuchtperlen durchaus ihren Preis.

  • Alabaster

    Eine Dame, die vornehme Blässe zeigte, konnte sich im Mittelalter auch mit dem Lob schmücken, eine Haut wie Alabaster zu haben. Das hieß nichts anderes, als dass sie wirklich hellhäutig und makellos war – ein Zeichen für ihre noble Herkunft. In der Mineralogie wertet man den Alabaster als eine Form von Gips. Optisch kommt er dem Marmor gleich, allerdings mit anderen Materialeigenschaften. Als Schmuckstein ist Alabaster sehr beliebt und aufgrund seiner Häufigkeit nicht allzu teuer. Er findet Verwendung in Schmuckanhängern, aber auch in Ketten und Armbändern, die aus Schmucksteinen bestehen oder mit solchen besetzt sind. Noch mehr Bedeutung hat der Alabaster allerdings in der Kunstgeschichte. Lampenschirme, Schalen, aber auch Figuren, Reliefs und kunstvoll verzierte Fenster aus Alabaster sind aus vielen Jahrhunderten der Geschichte bekannt.

  • Alaun

    Alaun ist eine chemische Substanz (Doppelsalz), die man zum Abbeizen und Gerben verwendet, wenn das Grundmaterial dies zulässt. Es ist im eigentlichen Zustand farblos und leicht wasserlöslich. Wenn überhaupt, ist dem modernen Menschen das Alaun als blutstillendes Mittel bekannt, vielleicht noch aus der Produktion von Deosteinen und ähnlichem. In der Schmuckherstellung kann Alaun dazu verwendet werden, Stoffe abzubeizen beziehungsweise Oxidationen von diesen zu entfernen. So reinigen zum Beispiel manche Schmuckhersteller Silberschmuck, der nach Jahren etwas angelaufen ist, unter Umständen mit Alaun. Allerdings gibt es einige andere Substanzen, die diese Aufgabe ebenso gut erfüllen.

  • Alchemie

    Jene Menschen, die sich der Alchemie verschrieben hatten, waren die Alchemisten. Denen wird nachgesagt, sie haben keine oder kaum eine andere Lebensaufgabe, als das Suchen nach Gold beziehungsweise das Finden von Methoden, Gold und andere Edelmetalle, aber auch Edelsteine durch chemische Prozesse künstlich herstellen zu können. Die ersten Alchemisten gab es schon im antiken Griechenland beziehungsweise im alten Ägypten. Die (theoretische) Umwandlung von unedlen Materialien in höchst wertvolle, auch zum Herstellen von Schmuck und Wertgegenständen angedachte Metalle nennt man Transmutation. In die Alchemie spielen andere Wissenschaften hinein, etwa die Astrologie, die Chemie, die Philosophie und andere. Alchemisten verbrachten ihr (berufliches) Dasein damit, den Stein der Weisen zu finden – eine herbeigesehnte Substanz, mit der es möglich wäre, alles – und damit gemeint wirklich jedes Objekt – in Gold verwandeln zu können.

  • Amulett

    Schon sehr früh in der menschlichen Geschichte gab es das Amulett als Schmuckstück mit besonderer Bedeutung. Ob in chinesischen Kulturen, wo es beispielsweise gelochte Münzen als Anhänger für Halsschmuck gab, oder im alten Ägypten, das den Skarabäus als Motiv bis heute zum Thema machte: Das Amulett gab es in jedem Land. Letztendlich ist das bekannteste Amulett das Kreuz, das seinen Ursprung im Christentum hatte und bis heute sowohl mit kirchlicher Bedeutung (Kettenanhänger „Glaube, Liebe, Hoffnung = Kreuz, Herz, Anker) aber auch als dekorativer Schmuck ein wichtiger Designansatz in der Schmuckherstellung ist.

  • Anlaufschutz

    Schmuck aus Metall kann unter Umständen seine Farbe verändern. In der Fachsprache ist dann vom Anlaufen die Rede. Das wohl bekannteste Beispiel ist das Silber, das sich zumeist mit einem schwarzen Belag sehr unschön verändert. Chemiker wissen, dass hier Silbersulfid gebildet wird, das sich auf dem Silberschmuck oder anderen silbernen Gegenständen anlegt. Schon im Mittelalter wurden Methoden entwickelt, durch einen Anlaufschutz dieser Schwarzfärbung entgegen zu wirken. Lacke, mit denen das Silber überzogen wurde, zählen dazu. Allerdings muss auch nach der Herstellung von Schmuck unter Umständen der Anlaufschutz zuhause praktiziert werden; dies geschieht zum Beispiel durch das Einwickeln silberner Schmuckstücke in Seidenpapier oder spezielle Gewebe.

  • Automatikuhr

    Die Automatikuhr ist eine Uhr, die mechanisch arbeitet. Im Inneren befinden sich eine Zugfeder, mit deren Hilfe die Uhr durch Armbewegung aufgezogen wird und ein sogenannter Rotor, der sich bei jeder Armbewegung des Uhrenträgers dreht. So wird die Uhr automatisch in kleinen Schritten aufgezogen. Nicht nur durch ihre einfache Handhabung zeichnet sich die Automatikuhr aus. Ihre immer gleichmäßig gespannte Feder führt zu einem erheblich gleichmäßigeren Lauf. Die Einführung von Automatikuhren hatte dementsprechend in Bezug auf die Gangabweichung einen enormen Fortschritt. Ein weiterer Vorteil ist, dass das lästige Wechseln von Batterien völlig entfällt.

  • Azur

    Die Bezeichnung „Azur“ stammt aus dem lateinischen Wort für die blaue Farbe – „azzurum“. Damit kennzeichnet man vor allem in der Poesie die Farbe des Himmels, manchmal auch des Meeres (vgl. Côte d'Azur). Wird mit dem Wort Azur allerdings ein Schmuckstein beschrieben, handelt es sich um den Lapislazuli oder auch Lasurit. Er hat einen tiefblauen Farbton mit unterschiedlichen Maserungen, je nach Mineralgemisch. Schmucksteine in geschnittener Ausführung, als runde Steine, in Donut-Form werden bei der Schmuckherstellung verwendet. Azur kommt aber auch als Rohling für alle erdenklichen Statuen und Miniaturen, Glücksbringer und sonstigen Kunstgegenstände, die man aus der Steinschneidekunst kennt, in Frage.

  • Aetzflüssigkeiten

    Grundsätzlich werden zum Ätzen verschiedener Metalle bestimmte Ätzflüssigkeiten verwendet. Dies spielt gerade in der Schmuckherstellung oft eine entscheidende Rolle. Je nach Metall werden verschiedene Ätzflüssigkeiten verwendet. Für Goldschmuck, der Muster erhalten soll, benutzt man Königswasser. Salpetersäure hilft bei der Modifikation von Silber, Kupfer, Messing und Eisen. Soll Stahl beispielsweise ziseliert werden, so kennt der Chemiker die Salpetersäure als probates Mittel. Die Verwendung dieser Ätzflüssigkeiten sollen eine bestimmte Optik hervorrufen: mithilfe der jeweiligen Ätzflüssigkeiten werden nicht säurefeste Oberflächen vertieft oder aufgeraut. Dadurch entstehen die entsprechenden Muster. Mit dem sogenannten Abdecklack wird der Ätzung entgegengearbeitet; mit diesem Lack werden Stellen geschützt, die von der Oberflächenbearbeitung ausgenommen bleiben sollen.

  • Aetzung

    Das Ätzen beziehungsweise die Ätzung kennt man als Fachbegriff aus der Chemie. Bei diesem Verfahren werden Metalle mit der Hilfe von Säuren aufgelöst. In der Schmuckherstellung werden so Verzierungen geschaffen und Designs gestaltet. Es kommt darauf an, welches Metall bearbeitet werden soll: Dazu passend gibt es Ätzflüssigkeiten, die die gewünschte Aufrauhung oder sonstige Bearbeitungsweise hervorrufen. Wie vielleicht aus dem Chemieunterricht bekannt, ist die bekannteste Ätzflüssigkeit das Königswasser, das für Goldschmuck verwendet wird. Durch die Ätzung verändert die ansonsten glatte Schmuckoberfläche ihr Aussehen. Der Ursprung dieser Technik reicht auf die Rüstungsschmiede im 17. Jahrhundert zurück, die sogenannten Plattner. Sie benutzten die Ätzung, um Rüstungen (und auch Waffen) ein besonderes, schmuckvolles Aussehen zu verleihen. In der Schmuckherstellung ist das ansonsten sehr chemielastige Verfahren eine hohe Kunst.

  • Armband

    Das Armband hebt sich vom Armreifen ab, indem es nicht in eine bestimmte Form zu pressen ist. Der Armreif ist ein starres, wenig flexibles Gebilde, das in seiner Form immer gleich aussieht. Das Armband liegt locker an, verändert seine Form je nach Handgelenksstellung und ist in Ketten- oder Bandform gestaltet. Aus Kautschuk oder Leder, oft aber auch aus allen modernen und traditionellen Schmuckmetallen kann das Armband hergestellt sein. In schlichter Form ohne jeglichen Steinbesatz oder Anhänger gibt es ebenso viele Variationen, wie in schmuckvoller, aufwendiger Weise. Besondere Formen vom Armband sind das sogenannte Freundschaftsband, bestehend aus verflochtenen Fäden, und das Bettelarmband.

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